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Energiepotential der Solarstrahlung Von der Energie der Solarkonstante erreichen etwa 0,5-1 kW/m2 die Erdoberfläche. Dieser Wert wird stark beeinflußt von dem Grad der Bewölkung, der Höhenlage über Meeresspiegel und dem Sonnenstand (Jahreszeit, Tageszeit, geographische Breite). Während die eingestrahlte Energie am Äquator relativ konstant bleibt, wird sie mit zunehmender geographischer Breite jahreszeitenabhängiger, kann jedoch auch aufgrund der längeren Tage in den Sommermonaten höhere Tageswerte als am Äquator erreichen. In Deutschland beträgt die Einstrahlung über alle Tages- und
Jahreszeiten hinweg ca. 1000 kWh/m2 pro Jahr. Die Einstrahlung im Sommer
beträgt etwa das fünffache der Einstrahlung im Winter. Die durchschnittlichen
Sonnenstunden pro Jahr (Stunden direkter Sonnenstrahlung mit mindestens 0,2 kW/m2)
betragen in Deutschland etwa 1.300-1.900 h. Die unteren Werte sind zumeist in
Mitteldeutschland (Nordrhein-Westfalen, Nordhessen, Südthüringen, Südsachsen) zu
erwarten, hohe Werte in Norddeutschland und die höchsten Werte in Süddeutschland.
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