Fachartikel Biofestbrennstoffe - Holz, Pellets, Stroh

Umbau der MVA Landshut zu einem Biomasseheizkraftwerk
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2012)
Die mit relativ geringem finanziellen Aufwand mögliche Umnutzung der MVA Landshut, OL 3, in ein Biomasseheizkraftwerk stellt einen essentiellen Baustein im Aufbau eines nachhaltigen lokalen Energiekonzeptes der Stadt Landshut dar. Die vorhandene Verbrennungstechnik erlaubt es, auch minderwertiges Landschaftspflegematerial optimal energetisch zu nutzen. Das geplante Fernwärmenetz Landshut-Ost wird im ersten Ausbauschritt rund 30 MW/h Wärme aufnehmen. Gleichzeitig können in der KWK-Anlage bis zu 18,7 MW/h Strom erzeugt werden. Das Projekt ist ein Beispiel dafür, dass die Weiterverwendung von Entsorgungsanlagen für andere Zwecke möglich ist und zu einer großen Ressourcenschonung beitragen kann.

Bakterien im Gasrausch: Trocken-Fermenter bringen Wärme in die Hamburger Haushalte
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2012)
Aus dem seit 1995 bestehenden Kompostwerk Bützberg bei Tangstedt (Schleswig-Holstein) ist durch die Erweiterung um eine Trockenfermentation zur Vergärung von Bioabfällen ein kombiniertes Biogasund Kompostwerk geworden. Wo bereits jahrelang erfolgreich hochwertige Komposte und Erden durch die Kompostierung von Bioabfällen hergestellt wurden, kann nun auch reines Biomethan gewonnen werden, das in Hamburger Haushalten für Wärme sorgt.

Wärme, Strom, Smart: Energiegewinnung aus biogenen Reststoffen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2011)
Mit einer semi-mobilen Anlage lässt sich dezentral aus Biomasse Strom und Wärme gewinnen. Die sonst üblichen Probleme des Wärmetransports zu einem oft fernen Verbraucher verlieren dabei an Bedeutung. Das Verfahren beruht auf dem Prinzip der Trockenfermentation, einem bewährten Verfahrensprinzip zur Biogas-Gewinnung.

Strom aus Abwärme: ORC-Technologie steigert Energieeffizienz von Biogasanlagen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2011)
Die Organic-Rankine-Cycle-Technologie (ORC) eignet sich für die Wärmerückgewinnung aus Abgasen von Biogas-Blockheizkraftwerken und anderen stationären Verbrennungsmotoren. Sie nutzt unterschiedliche Abwärme-Temperaturniveaus und arbeitet mit niedrigeren Temperaturen als Wasserdampfturbinen. Ab Anfang 2012 zählt sie zu den anerkannten Verfahren zur Wärmenutzung des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Kraft-Wärme-Kopplung mit Wärmesenke: Biomasse-Heizkraftwerk als zentraler Bestandteil des Energieparks Sinsheim
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2011)
Ende September hat die Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH (AVR) ein Biomasse-Heizkraftwerk (BMHKW) am Deponiestandort Sinsheim bei Heidelberg in Betrieb genommen. Das BMHKW ist Bestandteil des Sinsheimer Energieparks, den die AVR im Laufe der letzten Jahre eingerichtet hat und den sie in den kommenden Jahren weiter ausbauen will.

Vom Entsorger zum Versorger: Eine Müllkippe wird zum futuristischen Energiepark
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2011)
Die Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises geht neue Wege. Auf einer noch in Betrieb befindlichen Hausmülldeponie entsteht derzeit ein Energiepark mit vielfältiger Nutzung. Neben Photovoltaik und Deponiegasgewinnung wurde nun ein Biomasse-Heizkraftwerk in Betrieb genommen. Weitere Schritte wie Pellet-Produktion, Wankel-Motor-Nachverstromung und eine futuristische Anlage zur drucklosen Verölung für Kunststoffabfälle sollen folgen.

Das Gasbildungspotenzial von Gülle und Stallmist
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (11/2011)
Der rationelle Einsatz von Substraten für die Biogasgewinnung erfordert die Kenntnis des Gasbildungspotenzials. Der Beitrag zeigt, wie aus den Gehalten an Rohasche und Trockensubstanz für die verschiedenen Arten von Gülle und Stallmist deren Gasbildungspotenzial anhand der fermentierbaren organischen Trockensubstanz (FoTS) geschätzt werden kann. Die dazu vorgeschlagenen Gleichungen führen zu Ergebnissen, die mit den aktuellen KTBL-Richtwerten kompatibel sind.

Effizienzsteigerung von Biogasanlagen im BMU Förderprogramm 'Energetische Biomassenutzung'
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (11/2011)
Derzeit erforschen im Förderprogramm 21 von 62 Projekten primär die effektive Nutzbarmachung von Reststoffen durch die Entwicklung innovativer Verfahrenskombination, die technologische Optimierung des Vergärungsprozesses und die Ausweitung der Nutzungsmöglichkeiten des entstehenden Biogases. Der Aspekt der Nachhaltigkeit, besonders die Reduktion von Klimagasemissionen spielt dabei eine ganze besondere Rolle. Hinsichtlich einer möglichst hohen Wärmenutzung wurden bei der Stromerzeugung aus Biogas in den letzten Jahren zunehmend Konzepte umgesetzt, um das Biogas zum Ort der Energienachfrage zu transportieren. Dabei werden neben der bisherigen Vor-Ort-Verstromung von Biogas alternative Biogasnutzungsoptionen relevant. Die Aufbereitung von Biogas zu Biomethan mit anschließender Gaseinspeisung in das Erdgasnetz oder die Verwendung von Mikrogasnetzen zur zentralen Verstromung des Biogases gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Flüssige Brennstoffe aus Biomasse
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (11/2011)
Das Vorhandensein von nutzbarer Energie ist die Grundlage jeglicher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert begann eine rasante Steigerung des Bedarfes an Energie. Diese Steigerung hält, nachdem sich die industrielle Entwicklung über die Grenzen Europas und Nordamerikas hinaus auf andere Regionen der Welt erweitert hat, unvermindert an.

Biomasse als Energieträger - ein Effizienzvergleich aus Sicht der Landnutzung
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (11/2011)
Der Anstieg des weltweiten Ressourcenverbrauchs resultiert einerseits aus dem stetigen Anwachsen der Weltbevölkerung (s. Abb.1), andererseits aber zu einem erheblichen Teil aus dem gestiegenen Lebensstandard in den wirtschaftlich entwickelten Ländern. Zu den wichtigsten Ressourcen in diesem Zusammenhang gehören Land, Wasser und fossile Energieträger.

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Literaturtip:
 
zu www.energiefachbuchhandel.de
 

 
Tagungsband vom 18. Symposium Bioenergie 2009 / OTTI e.V.