Fachartikel Wasserkraftnutzung

Digitales Bauen mit Building Information Modeling - der digitale Zwilling
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Building Information Modeling ist eine Arbeitsmethode, die es ermöglicht, Planungsprozesse von Bauwerken hinsichtlich Qualität und Effizienz zu optimieren. Alle relevanten Informationen eines Bauwerkes werden über den Lebenszyklus in einem digitalen Bauwerksmodell, meist dreidimensional und objektorientiert, erfasst und verwaltet. Dabei gilt der Grundsatz, dass erst digital und anschließend real gebaut wird. Am Ende besteht neben dem realen Bauwerk auch ein digitaler Zwilling.

Erhöhung der nutzbaren Arbeitswassermenge am PSW Hohenwarte II
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Das Pumpspeicherwerk (PSW) Hohenwarte II ist Teil der Saalekaskade in Thüringen. Der Betreiber des PSW plante die Erhöhung der energetisch nutzbaren Arbeitswassermenge im Oberbecken des PSW, um eine Befreiung von Netznutzungsentgelten zu erreichen. Die Erhöhung der Arbeitswassermenge sollte durch die Herabsetzung des unteren Betriebsstauzieles und damit die Erweiterung des Betriebsstauraums erfolgen. Dazu waren bauliche Veränderungen der Beckensohle erforderlich, die zunächst in einem hydraulischen 2-D-Modell dimensioniert wurden.

Quo vadis - Wasserkraftnutzung in Deutschland?
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Es ist erfreulich und wichtig, dass sich das DTK im diesjährigen Talsperrensymposium auch Fragestellungen zuwendet, die kleine Staudämme und Deiche betrifft. Damit wird insbesondere die Nutzung der Wasserkraft angesprochen, vor allem die sog. 'Kleine Wasserkraft'. Diese wird häufig eher als Problem denn als Chance gesehen. Gewässerbezogene Beeinträchtigungen stünden in keinem angemessenen Verhältnis zum Beitrag kleinerer Wasserkraftanlagen am Klimaschutz. Die an den Betrieb solcher Anlagen gestellten Voraussetzungen sind hoch.

Wasserkraft in Deutschland - Aktuelle Zahlen und Entwicklungen
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Im Rahmen der Bearbeitung des Erfahrungsberichts zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werden nicht nur die Erzeugungsdaten der Wasserkraftanlagen, die eine EEG-Vergütung erhalten, ermittelt, sondern auch Daten von Anlagen, die außerhalb des EEG ihren Strom vermarkten. Dementsprechend können für den Anlagenbestand, die aktuelle Marktsituation, die Umsetzung ökologischer Anforderungen sowie das Potenzial aktuelle Zahlen und Entwicklungen angegeben werden.

Soziale Akzeptanz der Talsperre Trift in den Schweizer Alpen
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Neue Talsperren-Projekte in landschaftlich wertvollen Gebieten können ein hohes Konfliktpotenzial haben aufgrund ihrer ökologischen und landschaftlichen Auswirkungen sowie konkurrierenden Wassernutzungen. Der Artikel untersucht Einflüsse auf die soziale Akzeptanz beim Projekt Trift in der Schweiz. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Akzeptanz durch das Zusammenspiel von Meinungen einzelner Akteursgruppen zu bestimmten Faktoren sowie durch komplexe, polyzentrische Prozesse auf verschiedenen Ebenen entwickelt. Dies sollte bei der Planung von Talsperren beachtet werden.

Wasserkraftanlage Laúca in Angola
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In den letzten Jahren hat die angolanische Regierung vermehrt in große Infrastrukturprojekte und Projekte der Energieversorgung investiert. Das 2 070-MW-Wasserkraftwerk Laúca stellt derzeit eines der größten sich in Bau befindlichen Wasserkraftprojekte in Afrika dar und wird in Zukunft das Rückgrat der Energieversorgung in Angola sein. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2012 mit den vorbereitenden Maßnahmen der Flussumleitung. Bis Ende 2018 wurden bereits vier Einheiten mit einer installierten Leistung von je 340 MW erfolgreich in Betrieb genommen.

Konzessionserneuerung Laufwasserkraftwerk Dietikon an der Limmat
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Im Herbst 2017 hat der Kanton Zürich die Baubewilligung für die Konzessionserneuerung des historischen Laufwasserkraftwerks Dietikon für weitere 60 Jahre erteilt. Im bestehenden Hauptkraftwerk werden beide Kaplan-Turbinen ersetzt und ein neues Dotierkraftwerk wird auf dem Wehrsporn gebaut. Gegenüber der bestehenden Anlage werden ab 2019 mit 19,70 GWh/a etwa 14 % mehr Energie als heute produziert. Bei der Erneuerung werden an beiden Kraftwerken Maßnahmen vorgesehen, welche die Fischdurchgängigkeit der Anlage gewährleisten werden.

Kapazitätssteigerung bei einer Wasserkraftanlage durch Unterdruckbetrieb - Praxiserfahrungen
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Zur Erhöhung der Durchflusskapazität eines Kraftwerkes in Niederösterreich wurden hydraulische Modellversuche durchgeführt. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen wurden bereits baulich umgesetzt. In diesem Artikel werden die bauliche Durchführung sowie erste Erfahrungen aus der Praxis beschrieben.

Kapazitätssteigerung bei einer Wasserkraftanlage durch Unterdruckbetrieb - Modellversuche
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Die Wien Energie GmbH beauftragte das Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie der TU Wien mit der Durchführung von hydraulischen Modellversuchen zur Erhöhung der Durchflusskapazität des Triebwasserstollens eines Kraftwerkes in Niederösterreich. Im Zuge von nötigen Instandsetzungsarbeiten wurden die letzten Kilometer des Stollens im Relining-Verfahren mit glasfaserverstärkten Kunststoffrohren (GFK-Rohre) saniert.

Der Elektro-Seilrechen als integrales Fischschutzkonzept
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Die intensive Nutzung der Fließgewässer zur Erzeugung von Energie aus Wasserkraft verursacht - unter anderem durch die Unterbrechung des Längskontinuums - ökologisch nachteilige Folgen für diadrome und potamodrome Fischarten. Als besonders kritisch stellt sich dabei die flussabwärts gerichtete Wanderung dar, da Fische der Hauptströmung folgen, welche bei Wasserkraftanlagen im Regelfall zu den Turbinen führt. Die Entwicklung des integralen Fischschutzkonzepts Elektro-Seilrechen vereint die Anforderungen an den Fischschutz mit der Wiederherstellung des Längskontinuums.

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Literaturtip:
 
zu www.energiefachbuchhandel.de
 

 
Tagungsband vom 12. Anwenderforum Kleinwasserkraftwerke 2009 / OTTI e.V.