Gebäudeintegrierte Photovoltaik
© FORUM Nachhaltiges Wirtschaften (4/2010)
Die vom Europäischen Rat am 17. November 2009 revidierte Gebäuderichtlinie wird anhaltendes Wachstum der Solarbranche bewirken. Nach dem Jahre 2020 müssen in allen EU-Mitgliedsstaaten
neue Gebäude 'nearly-zero energy buildings†sein. Die vom europäischen
Parlament vorgeschlagene Formel 'net-zero' hatten die Regierungen im
November in Brüssel in 'nearly-zero' abgeschwächt.
Branchenreport Photovoltaik
© FORUM Nachhaltiges Wirtschaften (4/2010)
Der globale Photovoltaikmarkt befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise setzte die Photovoltaikindustrie 2009 insgesamt rund 28 Milliarden Euro um und verzeichnete damit
gegenüber dem Vorjahr ein Plus von acht Prozent. Weltweit wurden laut European Photovoltaic Industry Association (EPIA) mehr als sieben Gigawatt Leistung installiert, was einem Anstieg von knapp 15 Prozent entspricht und die installierte Gesamtkapazität auf rund 23 Gigawatt erhöhte. Für dieses Jahr wird mit einem Zubau von mehr als acht Gigawatt gerechnet, für 2014 sind in einem moderaten Szenario rund
13,8 Gigawatt prognostiziert. Kontinuierlich hohes Wachstum versprechen
künftig vor allem Länder außerhalb Europas. Höhenfl ug vorerst gestoppt
Deutschland ist der mit Abstand stärkste Photovoltaikmarkt. Die installierte Gesamtkapazität liegt bei nahezu zehn Gigawatt.
Umrüstung der MBA zur Biogasgewinnung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
In Deutschland werden zzt. ca. 25 % der Rest-Siedlungsabfälle in mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen behandelt. Bei dieser Abfallbehandlung werden Metalle und heizwertreiche Abfallbestandteile abgetrennt und einer stofflichen Verwertung bzw. energetischen Nutzung in Ersatzbrennstoffkraftwerken oder der Mitverbrennung in industriellen Feuerungsanlagen zugeführt. Damit werden Primärrohstoffe und Primärbrennstoffe substituiert und klimaschädliche CO2-Emissionen vermieden.
Alternative Trocknungskonzepte von Biomasse mit BHKW-Überschusswärme
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
Biomassetrocknung stellt an Trockner spezielle Anforderungen. Um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen, ist es hierzulande verbunden mit der Notwendigkeit zwei verschiedene Abwärmen mit Temperaturen von 80-90 °C (Wassertemperatur Kühlwasserkreislauf) / 400-550 °C (Abgastemperatur BHKW) als Energiequelle zur Beheizung des Trocknungsverfahrens zu nutzen. Aufgrund der Verfügbarkeit der Wärme rund um die Uhr, sollte ein solcher Trockner ebenso rund um die Uhr betrieben werden können.
Mechanische Entwässerung von Gärresten - Erfahrungen aus der Praxis
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
Die Aufbereitung von Gärresten gehört in das ganzheitliche Konzept einer Vergärung von biogenen Abfällen. Die Strukturarmut bei den Verfahren mit intensiver Vorzerkleinerung, der hohe Wassergehalt sowie die Aufkonzentrierung von Gärsubstrat-Inhaltsstoffen sind die zentralen Herausforderungen in der Gärrestbehandlung. Auch die sogenannten Trockenvergärungssysteme haben das Prozesswasser aus dem Abbau der organischen Substanz in ihren Anlagen zu managen.
Aktuelle Entwicklungen von Biogasaufbereitungssystemen zur Einspeisung in Erdgasnetze
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
Der Vortrag gibt einen Überblick über marktverfügbare bzw. marktnahe Technologien zur Biogasaufbereitung auf Erdgasqualität und versucht für potenzielle Anwender Antworten auf technische und wirtschaftliche Fragen zu geben.
Potenziale der Bioabfallvergärung und Gasnutzung in Berlin
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
Das Ziel der Bundesregierung ist die Reduzierung der Emission treibhausrelevanter Gase in Deutschland um 40 % gegenüber 1990 bis spätestens 2020. Ein Ziel, das sich nur durch eine nachhaltige Wirtschaft - der Einsparung von Energie, der Erzeugung regenerativer Energie und eines effizienteren Energieeinsatzes - erreichen lässt. Die Abfallwirtschaft kann hierbei auch zukünftig besonders beim Thema Bioabfall einen nicht unbeträchtlichen Beitrag zur Erreichung der Ressourcen-, Energie- und Klimaziele leisten.
5. Würzburger Gespräche zum Umweltenergierecht: Klimaschutz durch Bioenergie
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (4/2010)
Am 17. und 18.9.2009 fanden an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die 5. Würzburger Gespräche zum Umweltenergierecht statt, die sich dem Recht der 'Biomassenutzung zwischen Klimaschutz und Nachhaltigkeit' widmeten. Veranstaltet wurden sie von der Forschungsstelle Umweltenergierecht und dem Forschungsstelle Umweltenergierecht e.V. unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Helmuth Schulze-Fielitz und dem Leiter der Forschungsstelle Thorsten Müller. Das Thema war das 'Recht der Biomassenutzung zwischen Klimaschutz und Nachhaltigkeit'. Das BVerfG hat sich in den letzten Jahren insgesamt vier Mal mit biomasserelevanten Fragen auseinandersetzen müssen, was die große Relevanz dieses Themas unterstreicht.
Bewertung der vorhandenen Bioabfallbehandlungsstandorte in Schleswig-Holstein im Hinblick auf eine Ergänzung um Vergärungsstufen
© Eigenbeiträge der Autoren (4/2010)
Das Bundesland Schleswig-Holstein ist eines der wenigen Bundesländer, in denen Bioabfälle bereits flächendeckend getrennt erfasst werden. Rund 205.000 Mg/a Bioabfall wurden dadurch im Jahr 2008 einer Verwertung in insgesamt 13 immissionsschutzrechtlich genehmigten Anlagen (Quelle: Abfallbilanz Schleswig-Holstein 2008) zugeführt.
Oberflächennahe geothermische Anlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2010)
Grundlagen, Planung, notwendige Daten