In-Situ Bioremediation in der gesättigten Zone – Stand der Technik

INTERLAND wurden u.a. auch technische Leitfäden erstellt. Es werden die beiden Leitfäden für die In-Situ Sanierung der gesättigten Bodenzone vorgestellt und verglichen.

Es handelt sich hierbei um die Leitfäden für die beiden Verfahren Bio Sparging und Grundwasserzirkulationsbrunnen. Die Verfahren wie die Leitfäden sind über weite Strecken ihres Aufbaus ähnlich, unterscheiden sich jedoch substantiell in der Form wie Sauerstoff im Grundwasser bereitgestellt wird. Beim Bio Sparging ist dies gasförmiger O2 in Luft, während bei den Grundwasserzirkulationsbrunnen nur der bereits im Grundwasser gelöste Sauerstoff verteilt wird. Aus dieser Form, in der der Sauerstoff bereit gestellt wird, sind auch die Hauptunterschiede direkt ableitbar. So muss beim Bio Sparging eine Bodenluftabsaugung bereitgestellt bzw. angeschlossen werden, beim Grundwasserzirkulationsbrunnen jedoch nicht. Auch die Möglichkeit des Arbeitens in gespannten Aquiferen hängt vom jeweiligen Verfahren ab, sowie die Beeinflussung durch Bodeninhomogenitäten oder die Einbeziehbarkeit einer aufschwimmenden Phase welche durch den Aggregatzustand des Sauerstoffs beeinflusst wird. Weiters werden Forschungsergebnisse, welche in diese Leitfäden eingeflossen sind kurz vorgestellt.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: DepoTech 2006 (November 2006)
Seiten: 4
Preis: € 2,00
Autor: Robert Philipp
 
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