Freier Weg für den Biber am Wasserkraftwerk Laufenburg/Hochrhein

Im Laufe diesen Jahres befreiten Mitarbeiter des Wasserkraftwerks Laufenburg zwei rheinabwärts wandernde Biber vor dem Rechen am Turbineneinlauf. Gemeinsam mit Fachleuten hat Energiedienst das Kraftwerksgelände nun mit Rampen für das wasserliebende Nagetier passierbar gemacht.

Vor gut zwei Jahrzehnten kamen die Biber von der Aare zurück an den Hochrhein. Heute besiedeln wieder mehrere Biberfamilien den Flussabschnitt oberund unterhalb des Kraftwerks Laufenburg und breiten sich zunehmend aus. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen wandern Biber entlang des Rheins. Hierbei behindern Ufermauern und Zäune bei den Kraftwerken bisweilen die Wanderung. So war für gleich zwei Biber in diesem Jahr beim Kraftwerk Laufenburg am Rechen vor dem Turbineneinlauf die Wanderung zunächst zu Ende. Kraftwerksmitarbeiter und der örtliche Wildhüter befreiten die „gestrandeten“ Nagetiere und setzten sie im Unterwasser wieder aus.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser Wirtschaft 11/2005 (November 2005)
Seiten: 2
Preis: € 10,90
Autor: Jochen Ulrich
 
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