Die Grundwassernutzung in Festgesteinsregionen besitzt nur lokale Bedeutung, wobei sich hydrogeologische Kenntnisse meist auf die engsten Schutzzonen beschränken. Durch Verwendung eines standardisierten Datenbanksystems kann die Effizienz fiktiver oder bestehender Schutzmaßnahmen aufgezeigt werden, um zukünftige Verhaltensweisen optimieren zu können.
Wasservorkommen in Regionen deren Untergrund durch kristalline Festgesteine geprägt ist, haben wegen ihrer räumlichen Limitierung meist nur eine lokale Bedeutung für die Trinkwasserversorgung. Zudem bieten die gering mächtigen Deckschichten nur ein begrenztes Speichervermögen und einen minimalen Schutz gegen Verunreinigungen. Auf Grund der überwiegend silikatischen Ausgangsgesteine sind die Puffereigenschaften der Deckschichten und der Aquifermaterials meist als gering einzustufen, so dass neben dem Eintrag von Verunreinigungen aus diversen Quellen auch die Versauerung von Boden und Grundwasser ein Problem für diese Regionen darstellt. Im Hinblick auf die Durchführung der EU-Wasserrahmenrichtlinie tritt zudem die Schwierigkeit der Abgrenzung von Teileinzugsgebieten auf, da über die unterirdischen Einzugsgebiete nur wenig oder keine Informationen vorliegen.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Quelle: | Wasser und Abfall (04/2005) (April 2005) |
| Seiten: | 5 |
| Preis: | € 10,90 |
| Autor: | Dr. Dipl.-Geol. Steffen Bender Klaus Dorsch Dr. Christine Vornehm Prof. Dr. Stefan Wohnlich |
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