An der Möhnetalsperre, der zweitgrößten Talsperre des Ruhrverbands Essen, liefen von 1992 bis 2001 intensive Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Im Zuge der Sanierung der kompletten Grundablassleitungen mussten unter anderem die wasserseitigen Verschluss- bzw. Abschlussorgane sowie die luftseitigen Regulierorgane erneuert werden. Die spezifischen Anforderungen an Grundablässe in Bezug auf Verschluss- und Regelorgane allgemein, sowie die konkrete Umsetzung mit den einzelnen Projektschritten an der Baumaßnahme werden in den folgenden Abschnitten ausführlich beschrieben.
Die Möhnetalsperre, eine 40 m hohe und 650 m lange Bruchsteinmauer vom Intze-Typ, wurde in den Jahren 1908 bis 1913 errichtet. Mit einem Stauinhalt von 134,5 hm3 ist sie die zweitgrößte Talsperre im Ruhreinzugsgebiet. Sie dient der Niedrigwasseranreicherung der Ruhr, aus der Trinkwasser für 5 Mio. Menschen gewonnen wird. Weitere Nutzungen sind: Hochwasserschutz, Energieerzeugung, Erholung. Die Möhnetalsperre besitzt vier Grundablässe DN 1400 mit einer hydraulischen Leistungsfähigkeit von je 24 m3/s und eine Kraftwerksleitung mit einer Leistung von 27 m3/s.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Quelle: | WasserWirtschaft 11/2004 (November 2005) |
| Seiten: | 7 |
| Preis: | € 10,90 |
| Autor: | Dipl. Ing. Joachim Brien Dipl.-Ing. Peter Klein |
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