Im Abschlussdokument der UNO-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro, 1992, der Agenda 21, werden die wichtigsten Anforderungen an eine globale nachhaltige Entwicklung zusammengefasst. Die Umsetzung erfolgt sowohl im internationalen wie nationalen Bereich. Mit Hilfe einer nachhaltigen Abfallwirtschaft sollen auch in Deutschland Stoffkreisläufe geschlossen und fossile Energieträger zunehmend durch erneuerbare Energien substituiert werden. Eine dezentrale Energieerzeugung, sowie eine Nährstoffrückgewinnung aus organischen Abfällen kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.
In der Abfallwirtschaft gelten auch für organische Abfälle die Prioritäten Vermeidung vor Verwertung vor Beseitigung und Ablagerung. Organische Abfälle lassen sich in der Regel jedoch nicht vermeiden, so dass bei dieser Abfallart der Verwertung die vorrangige Priorität einzuräumen ist. Zudem ist spätestens ab dem Jahr 2005 die Ablagerung von Abfällen mit Glühverlusten über 5 % nicht mehr zulässig. Die Gewinnung von qualitativ hochwertigen Komposten und damit die Rückführung von Nährstoffen in die Böden stellt einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft dar.
Veröffentlicht in: Bilitewski, B., Werner, P., Rettenberger, G., Stegmann, R., Faulstich, M. (Hrsg.), Anaerobe biologische Abfallbehandlung, Eigenverlag TU Dresden, 2004
| Copyright: | © OTH Amberg-Weiden |
| Quelle: | Veröffentlichungen 2004 (August 2005) |
| Seiten: | 12 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Prof. Dr. Stephan Prechtl T. Anzer Dipl.-Ing. Ralf Schneider Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich Dr.-Ing. Ottomar Rühl |
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