Seit mehreren Jahren werden molekularbiologische Verfahren für die Untersuchung von Wasser unterschiedlicher Herkunft und Beschaffenheit eingesetzt. Sie haben gegenüber den konventionellen, überwiegend auf der Anzucht und Vermehrung der Mikroorganismen beruhenden Methoden einige entscheidende Vorteile, insbesondere können sie Keime nachweisen, die im Labor nur langsam oder gar nicht wachsen.
Für die Trinkwasseranalytik im Sinne der Trinkwasserverordnung sind sie zur Zeit nur mit Einschränkungen brauchbar, weil es an der Standardisierung und der Validierung durch Ringversuche fehlt.Außerdem bereitet die Unterscheidung zwischen lebenden und abgetöteten Organismen Schwierigkeiten. Bei weitergehenden mikrobiologischen Fragestellungen im Bereich Rohwasserqualität, Leistungsfähigkeit der Aufbereitung und Veränderungen im Verteilungsnetz können sie dagegen wertvolle Ergebnisse liefern.
Copyright: | © DIV Deutscher Industrieverlag GmbH / Vulkan-Verlag GmbH |
Quelle: | GWF 06 / 2005 (Juni 2005) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 4,00 |
Autor: | Dr. Bernd Bendinger |
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