Anhand verschiedener Varianten eines Technischen Deponiekonzepts können Deponiebetreiber die Sicherheitsleistungen für die Nachsorge besser eingrenzen.
Bei der Berechnung der Sicherheitsleistungen von Deponiebetreibern zeigt sich, daß nicht die Dauer der Nachsorgephase von entscheidender Bedeutung ist. Den Ausschlag geben vielmehr eine detaillierte Erarbeitung des Technischen Deponiekonzepts in Verbindung mir einem Zeitplan der einzelnen Ausgaben sowie die Haben- Zinssätze, die am Finanzmarkt oder intern zu erzielen sind. Für den Deponiebetreiber bedeutet dies, daß Unsicherheiten in der Einschätzung der Dauer der Nachsorgephase durch eine Variantenbetrachtung eingegrenzt werden können, die auf einem Technischen Deponiekonzept basiert. Eine Einschätzung von Zinssätzen durch Banken und Finanzinstitute erhöht die Genauigkeit des Berechnungsergebnisses. Wird das Technische Deponiekonzept regelmäßig überprüft, lassen sich Änderungen oder Anpassungen frühzeitig erkennen, die sich im Laufe der Betriebs-, Stillegungs- und Nachsorgephase zwangsläufig ergeben werden. Mit Hilfe einer geeigneten Software zur Berechnung der Sicherheitsleistungen können diese dann aktualisiert beziehungsweise neu bestimmt werden. Auch können die Auswirkungen auf die Höhe der erforderlichen Sicherheitsleistungen dargestellt werden.
Schlagworte: Deponienachsorge, Rückstellung, Sicherheitsleistung, Bewirtschaftung.
| Copyright: | © Rhombos-Verlag |
| Quelle: | 01/2005 - Altautoverwertung (Februar 2005) |
| Seiten: | 3 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dipl.-Ing. Stefan Meisinger Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH) Bernhard Lipowsky |
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