Schwankungen in der Zusammensetzung des Inputmaterials und ungleichmäßige Beschickung der Anlage haben eine signifikante Auswirkung auf die Effizienz und Effektivität einer Abfallbehandlungsanlage und somit auf Durchsätze, Energieverbräuche und die Qualität der Outputströme (Curtis et al. 2021, Feil et al. 2019, Küppers et al. 2020). Solche Schwankungen stellen im Bereich fester gemischter Abfälle aber den Normalfall dar (Khodier et al. 2020). Entsprechend erstrebenswert ist es, dass Anlagen dynamisch und autonom auf Abfallzusammensetzungen reagieren, um stets am Optimum betrieben zu werden (Khodier et al. 2019).
Digitale Materialstromüberwachung ist eine der wesentlichen Säulen für die Überwachung, Analyse, Beurteilung und Optimierung des Betriebs mechanischer Abfallbehandlungsanlagen und insbesondere auch für zeitaufgelöste Anlagenmodelle und dynamische materialadaptive Prozessführung. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit wesentlichen offenen Forschungsfragen zur Datengewinnung und -qualität in der Materialstromüberwachung in Behandlungsanlagen für feste gemischte Abfälle, sowie mit dem zeitlichen Alignment solcher Daten. Es wird eine Reihe von Versuchen im Technikums- und Industriemaßstab, sowie erste Ergebnisse dieser vorgestellt, welche sich u.a. mit der Aussagekraft von Materialzusammensetzungsdaten, welche lediglich an der Oberfläche einer Schüttung auf einem Förderband bestimmt wurden und mit der Eignung von RFID-Tracern für Data Alignment von Materialstromdaten beschäftigt.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben |
| Quelle: | Recy & Depotech 2022 (November 2022) |
| Seiten: | 6 |
| Preis: | € 3,00 |
| Autor: | Lisa Kandlbauer Karim Khodier Dipl.-Ing. Dr. mont. Renato Sarc |
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