Zinkhaltige Stahlwerksstäube, wie sie bei der Eisen- und Stahlproduktion über die Route Hochofen- Konverter anfallen, können als bedeutende Sekundärrohstoffe angesehen werden. Gegenwärtig zählen zwei Verfahren zum Stand der Technik bezüglich der Abtrennung und Gewinnung von Zink aus Stahlwerksstäuben, nämlich pyrometallurgische und hydrometallurgische Verfahren. Einige Prozessrouten erzeugen jedoch wiederum nicht verwertbare Sekundärabfälle und können teilweise nur unter hohen Energieaufwand betrieben werden und sind daher ökologisch gesehen nicht als nachhaltig einzustufen.
Bei der Stahlproduktion fallen metallurgische Stäube an, die aufgrund von Metallverunreinigungen wie Zink (Zn) nicht in den Stahlwerksprozess rückgeführt werden können. Für eine erfolgreiche Rückführung wäre es von Vorteil, wenn der Eisengehalt (Fe) im Reststoff möglichst hoch bleibt, da er für die Roheisenproduktion benötigt wird, aber den Zinkgehalt so weit wie möglich zu senken. Ziel des Projektes ist es daher, mit schwefeloxidierenden Bakterien Zn aus dem Gießhallenstaub herauszulösen, während das Fe im Rückstand gehalten wird. Gleichzeitig ist ein hoher Anteil an ungenutztem Schwefel im Rückstand unerwünscht, da er die Emissionen (wie SO2 und H2S) während des Sinterprozesses erhöht. Vorversuche in 250 mL Schüttelkolben haben gezeigt, dass eine Laugung mit Acidithiobacillus ferrooxidans und reduzierte Schwefelkonzentrationen von 5 und 7,5 g/L statt 10 g/L am besten geeignet sind, das Projektziel zu erreichen.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben |
| Quelle: | Recy & Depotech 2022 (November 2022) |
| Seiten: | 4 |
| Preis: | € 2,00 |
| Autor: | Sophie Thallner A. Sasiain Conde S.A. Haneschläger J. Birklbauer Dipl.-Ing. Marianne Haberbauer |
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