Zur thermischen Entsorgung von britischem Haus- und Gewerbemüll in Kontinentaleuropa liegt eine ökologische Bewertung vor
Britische Haus- und Gewerbeabfälle können seit 2010 als Ersatzbrennstoffe auf das europäische Festland exportiert werden. Waren es in 2010 nur ein paar tausend Tonnen, so stieg diese Zahl bis ins Jahr 2017 auf über drei Millionen Tonnen exportierte Ersatzbrennstoffe per annum. Diese Ersatzbrennstoffe werden beispielsweise in den Niederlanden oder in Deutschland in modernen Müllverbrennungsanlagen (MVA) mit Stromgewinnung und Wärmeauskopplung behandelt. Ganz anders dagegen stellt sich die Situation in Großbritannien dar, wo noch immer rund zwölf Millionen Tonnen Abfälle pro Jahr deponiert und weitere 11,5 Millionen Tonnen in MVA behandelt werden. Diese britischen MVA verfügen regelmäßig über eine reine Stromgewinnung. Die anfallende Prozesswärme wird nicht genutzt. Das Ziel dieses Beitrages ist es, zu überprüfen, in wie weit der zusätzliche Behandlungs- und Transportaufwand der exportierten Ersatzbrennstoffe Auswirkungen auf die Umweltbilanz der zu entsorgenden britischen Haus- und Gewerbeabfälle haben. Dafür wurden bestehende Entsorgungsfälle miteinander verglichen.
| Copyright: | © Rhombos-Verlag |
| Quelle: | ReSource 2019 - 04 (Dezember 2019) |
| Seiten: | 8 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Jan Schlecht Dipl.-Kfm. Andreas Sauter |
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