Um die Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zur chemischen und biologischen Gewässerqualität umzusetzen, müssten im internationalen Flussgebiet der Elbe in weit höherem Maße als bisher Maßnahmen zur Reduzierung von Schadstoffeinträgen und zur Sanierung kontaminierter Sedimente ergriffen werden.
In der bisherigen Bewirtschafungspraxis sind in großem Umfang Ausnahmen in Anspruch genommen worden, ohne dies mit Blick auf die Fernwirkungen im Flussgebiet abzustimmen. Diese Praxis entspricht nicht den in der WRRL und im WHG normierten Verpflichtungen zur integrierten Flussgebietsbewirtschaftung. Zur Verminderung der Schadstoffbelastung ist danach - auch in Bezug auf den Faktor der Sedimente - ein substanziell abgestimmtes, flussgebietsweites Ausnahmen- und Maßnahmenprogramm gefordert. Dies zeigt eine für den Hamburger Hafen erstellte Studie, deren Ergebnisse hier vorgestellt werden.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 04 - 2019 (April 2019) |
| Seiten: | 8 |
| Preis: | € 10,90 |
| Autor: | Dr. Moritz Reese Prof. Dr. Wolfgang Köck |
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