Moderne Fahrzeuge haben durch ihre Werkstoffe einen hohen Materialwert (Schrottwert), der gute Voraussetzungen für ein ökologisch sinnvolles und ökonomisch attraktives Recycling liefert.
Dieses Potenzial kann mit modernen Aufbereitungsverfahren genutzt werden. Dabei ist das wirtschaftliche Optimum zwischen Demontage und Shredder zu beachten, immer wieder zu hinterfragen und bei Bedarf neu zu justieren.
Mit moderner Verfahrenstechnik sind die massebezogenen Quoten der Altfahrzeuggesetzgebung unter ökonomischen Bedingungen zu erfüllen. Dies gilt insbesondere auch für neuere Fahrzeuge, die im Schnitt erst im Jahr 2024 als Altfahrzeuge anfallen werden.
Auch für das Recycling von Edelmetallen kann die Verfahrenstechnik heute schon Beiträge liefern. Weitere Optimierungspotenziale zeichnen sich ab.
Mit der manuellen Demontage von sechs elektronischen Bauteilen wird ein erheblicher Teil der strategisch wichtigen Technologiemetalle aus Leiterplatten dem Recycling zugeführt. Berücksichtigt man den manuell demontierten Katalysator und die bei der Aufbereitung von Shredder Rückständen mit moderner Verfahrenstechnik separierten Edelmetalle ergibt sich eine (wertmäßige) Recyclingquote für diese Metalle in den betrachteten Bauteilen von mindestens 90 Prozent.
Unter Beteiligung der Automobilindustrie wird intensiv daran gearbeitet die Recyclingkreisläufe für weitere strategisch wichtige Technologiemetalle zu schließen und zu optimieren.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH |
| Quelle: | Recycling und Rohstoffe 7 (2014) (Juni 2014) |
| Seiten: | 22 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dr. Dieter Schmid Dipl.-Ing. Lutz Zur-Lage |
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