Die Photovoltaik hat sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil der regenerativen Energieversorgung entwickelt. Auf vielen Dächern und auf Freiflächenanlagen kann dezentral Strom aus Sonnenlicht gewonnen werden. Gegen Ende 2012 waren in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Peakleistung von über 32 Gigawatt installiert. Obwohl die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelte Einspeisevergütung von Strom aus Photovoltaikanlagen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken ist, bleibt der Zubau auf einem hohen Niveau.
Wegen der hohen Lebensdauer der Module fallen derzeit nur geringe Abfallmengen an. Jedoch beschäftigen sich Forschung und Industrie schon heute intensiv mit möglichen Verfahren zum Recycling von Photovoltaik. Enthaltene Wertstoffe, wie Silizium und Silber bei kristallinen Modulen oder Indium, Gallium und Tellur bei den Dünnschichttechnologien, machen eine gezielte Wiedergewinnung dieser Stoffe attraktiv. Kritische Inhaltsstoffe, wie das Cadmium bei einigen Dünnschichttechnologien sowie Blei bei kristallinen Siliziumtechnologien, sind entsprechend zu behandeln, damit eine Kontaminierung der Umwelt vermieden werden kann.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH |
| Quelle: | Recycling und Rohstoffe 6 (2013) (Juni 2013) |
| Seiten: | 13 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dr.-Ing. Sebastian Kernbaum Tammo Hübner |
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