Im Rahmen eines Projektes für die Europäische Kommission wurden die Importe und Exporte von gebrauchten Fahrzeugen innerhalb der Europäischen Union und aus/in das Nicht-EU-Ausland untersucht. Ziel der Untersuchung war es, die Datenlage für die Prognose der verkehrsverursachten Emissionen in den Ländern zu verbessern und mehr über den Verbleib der Altautos zu erfahren.
Die auf internationaler und nationaler Ebene vorhandenen Daten hinsichtlich der Gebrauchtwagenimporte und -exporte sowie die Informationen zum Verbleib der Altfahrzeuge sind äußerst inhomogen. Klar zu erkennen ist, dass innerhalb der EU 27 Deutschland der bei weitem größte Exporteur ist und Polen der größte Importeur. Der Handel mit dem Nicht-EU-Ausland spielt für die Flottenzusammensetzung in den Mitgliedstaaten der EU 27 eine untergeordnete Rolle.
Anhand der ermittelten Daten wird eine europäische Verschrottungsrate abgeschätzt, die zur Vorhersage von Erwartungswerten für das Altfahrzeugaufkommen und die Handelsmuster der EU-Mitgliedsstaaten herangezogen werden kann. Insgesamt zeigt sich, dass das Berichtswesen der Mitgliedsländer verbesserungsbedürftig ist. Momentane Bestrebungen, Berichtspflichten zu reduzieren, können hier jedoch einen gegenläufigen Effekt haben.
Die Studie European second-hand car market analysis für die Europäische Kommission wurde 2011 fertiggestellt. Teilweise wurden Daten für diese Veröffentlichung aktualisiert.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH |
| Quelle: | Recycling und Rohstoffe 5 (2012) (Juni 2012) |
| Seiten: | 20 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Cornelia Merz Dr.-Ing. Georg Mehlhart |
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