Viele kritische Verbraucher, z. B. Wasserversorgungen oder Krankenhäuser, aber auch spezielle Industrieunternehmen, z. B. Aluminiumschmelzen, benötigen eine sichere Stromversorgung, da es sonst bei einem längeren Ausfall zu immensen Schäden kommen kann. Wasserkraft ist eine zuverlässige Energiequelle. Sie kann deshalb den 'Notstrom" für solche Anlagen im Netz-Störungsfall zur Verfügung stellen. Dazu ist es erforderlich, dass die Anlagen entsprechend ausgestattet sind und über geeignete Regler verfügen, die einen stabilen Inselbetrieb erlauben. An einem Beispiel werden verschiedene Randbedingungen und Anforderungen diskutiert.
Ein großer Vorteil der Wasserkraft liegt in der sicheren, nicht-volatilen Stromproduktion. Auch Kleinwasserkraftanlagen können deshalb zur 'Notstromversorgung" von speziellen Verbrauchern eingesetzt werden, um deren Betrieb bei einem längeren Black-out zu gewährleisten. Um eine Anlage aber in einem solchen Inselbetrieb betreiben zu können, bedarf es vorab einer genauen Analyse und Auslegung der Regelstruktur. Dazu muss man zum einen die Anlage kennen (z. B. Off-Cam-Kennfeld), zum anderen sollten auch die Verbraucher möglichst genau bekannt sein. Damit kann dann eine geeignete Regelung ausgelegt werden. Dazu ist es erforderlich, auf der einen Seite ein möglichst schnelles Regelverhalten zu realisieren, um die auftretenden Frequenzabweichungen möglichst klein zu halten, auf der anderen Seite aber auch eine stabile Regelung zu gewährleisten.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 10/2015 (Oktober 2015) |
| Seiten: | 4 |
| Preis: | € 10,90 |
| Autor: | Dr.-Ing. Albert Ruprecht |
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