Kraftwerksbetreiber sind heute steigendem Kostendruck ausgesetzt. Die Rahmenbedingungen haben sich geändert, die Devise ist höhere Verfügbarkeit und Produktivität bei geringeren Kosten. Dazu bedarf es abgestimmter Instandhaltungsstrategien, den Einsatz neuester Konzepte sowie Modernisierungsmaßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Kraftwerke über den Lebenszyklus sicherzustellen. Der Einsatz von Automatisierungssystemen kann hierfür einen wesentlichen Beitrag leisten.
Im Jahr 2007 wollte Deutschland noch Vorreiter in Sachen Energiewende sein. Als eine der großen Industrienationen versuchte Deutschland, Konsequenzen aus dem Klimawandel zu ziehen. Mit der Energiewende wollte es ein Modell liefern, dem die Welt nacheifern könnte.
Wie sieht die Situation heute aus?
Die Energiewende bietet nicht die notwendige Planungs- und Investitionssicherheit v. a. für die großen deutschen Energieversorger, infolge dessen erfolgt zurzeit eine strategische Neuausrichtung bei diesen. Große Investitionen in der Wasserkraft in Deutschland und Europa sind nicht in Sicht. Es erfolgt eine stärkere Klassifizierung der Wasserkraftanlagen nach dem Pareto-Prinzip und Energieversorger denken daran, mit unterschiedlichen Strategien selbst Servicedienstleister für andere zu werden.
Wie wirkt sich diese Situation auf die zukünftigen Entwicklungen bei der Wartung und Instandhaltung von Wasserkraftanlagen aus?
Es ist folgende Entwicklung zu erwarten:
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Quelle: | Wasserwirtschaft 05/2015 (Mai 2015) |
| Seiten: | 4 |
| Preis: | € 10,90 |
| Autor: | Dipl. Ing. Joachim Debor |
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