Niederschlagsabflüsse von Verkehrsflächen mit einer Belastung von mehr als 2.000 Fahrzeugen täglich gelten als behandlungsbedürftig. Sie sollten vor einer Einleitung in ein Gewässer gereinigt werden. Das Aufkommen und Möglichkeiten seiner Abschätzung sowie Retentions- und Behandlungsmöglichkeiten von Feststoffen werden beschrieben.
Niederschlagsabflüsse können abhängig von der Herkunftsfläche so verschmutzt sein, dass sie vor Einleitung in ein Gewässer (Grundwasser oder Oberflächengewässer) behandelt werden müssen. Je nach Herkunftsfläche und Art des Gewässers, in das eingeleitet wird, sind dabei unterschiedliche Inhaltsstoffe problematisch. Bei Einträgen aus dem Verkehr wirken z. B. unabhängig vom nachfolgenden Gewässer insbesondere Schwermetalle aus Abriebprodukten und PAK aus Verbrennungsrückständen langfristig negativ. Oftmals gilt dabei die Grenze von 2.000 DTV (durchschnittlich tägliche Verkehrsbelastung) als Grenze zur Behandlungsbedürftigkeit, in Nordrhein-Westfalen (NRW) 300 bis 2.000 DTV und in Baden-Württemberg 5.000 DTV.
Im
Folgenden werden das Aufkommen und der Verbleib partikulärer Stoffe in
Niederschlagsabflüssen von Verkehrsflächen beschrieben. Weiterhin werden die
Faktoren, die den Feststoffgehalt maßgeblich beeinflussen, diskutiert. Die aus
Literaturstudien und eigenen Messprogrammen gewonnenen Kenntnisse dienten
dazu, Berechnungsgleichungen zu entwickeln, mit denen das mittlere jährliche Feststoffaufkommen einer Dach-, Verkehrs- oder
Trenngebietsfläche sowie die Feststoffkonzentration von Niederschlagsabflüssen
abgeschätzt werden können. Diese Gleichungen sind jedoch nicht Gegenstand
dieses Berichtes.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 09/2014 (September 2014) |
| Seiten: | 6 |
| Preis: | € 10,90 |
| Autor: | Dipl.-Ing. Martina Dierschke |
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