Betriebserfahrungen mit einer DKI I-Deponie (Sickerwasser, Gasbildung, Staubentwicklung, Abfallarten)

Der Landkreistag Baden-Württemberg hat in seinem Monitoringbericht zu den Deponiekapazitäten des Jahres 2012 in Baden-Württemberg ausgeführt, dass zur Deckung des derzeitigen Jahresaufkommens mineralischer Abfälle der Zuordnungswerte DK I ausreichende Kapazitäten zur Verfügung stehen.

Bei einem Aufkommen von 641.000 Mg DK I-Abfällen im Jahr 2012 standen Anfang 2013 Kapazitäten für die nächsten 9 Jahre, und bei Berücksichtigung der weiteren planfestgestellten, aber noch nicht ausgebauten Kapazitäten, von 18 Jahren zur Verfügung. Dass darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass es weiteren Bedarf für DK I-Kapazitäten auch in Baden-Württemberg gibt.

• Es gibt eine regionale Ungleichverteilung der DK I-Kapazitäten, die zu teilweise erheblichen Transportentfernungen und damit lokal zu hohen Kosten der Entsorgung mineralischer Abfälle führt. Es besteht daher zum Ausgleich dieser Situation partiell ein Bedarf für weitere DK I-Deponien.

• Mit Erlass einer Ersatzbaustoffverordnung kann ggf. ein erheblicher zusätzlicher Bedarf entstehen, sofern in der Verordnung eine Absenkung der Schadstoffgrenzwerte für Recyclingbaustoffe erfolgen sollte.

Vor diesem Hintergrund werden im folgenden Bericht die Umweltauswirkungen eines DK I-Betriebes am Beispiel der Deponie AM FROSCHGRABEN im Landkreis Ludwigsburg dargestellt.



Copyright: © Universität Stuttgart - ISWA
Quelle: Zeitgemäße Deponietechnik 2014 (März 2014)
Seiten: 27
Preis: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing Albrecht Tschackert
 
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