In diesem Beitrag werden der Hintergrund und die Entwicklung des Protokolls zur Evaluierung der Nachhaltigkeit von Wasserkraftprojekten beschrieben. Das Protokoll ist ein verbessertes Instrument zur Evaluierung der Nachhaltigkeit, das zur Messung und Steuerung der Leistungsfähigkeit im Wasserkraftsektor verwendet wird. In diesem Beitrag wird das Frühstadium seiner Entwicklung in den Jahren von 2000 bis 2008 aufgezeigt, sodann die zwischen 2008 und 2010 geleistete Arbeit des Forums zur Evaluierung der Nachhaltigkeit von Wasserkraftprojekten und schließlich die Ersteinführung in den Jahren 2011 bis 2013 in groben Zügen umrissen. Die Lenkungs- und Qualitätskontrollmechanismen des Protokolls werden beschrieben, und es werden Maßnahmen für die kommenden Jahre vorgestellt.
Das Protokoll zur Evaluierung der Nachhaltigkeit von Wasserkraftprojekten bietet eine von vielen Interessengruppen unterstützte und weltweit relevante Evaluierungsmethodik zur kontinuierlichen Verbesserung der Nachhaltigkeit im Wasserkraftsektor. Mit Hilfe einer international anwendbaren 'Sprachregelung" zur Evaluierung der Nachhaltigkeit von Wasserkraftprojekten macht es die Notwendigkeit individueller Festlegungen von Kriterien auf Ebene von Organisationen, Sektoren, Ländern und Regionen überflüssig.
Der Nutzen des Protokolls liegt in der Erleichterung des Dialogs und gemeinsamen Erwartungen auf Seiten der Interessensgruppen zu Themen der Nachhaltigkeit, die für spezifische Wasserkraftprojekte angesprochen werden müssen. Ein solcher Rahmen kann die Entscheidungsfindung in wichtigen Projektabschnitten verbessern, verkürzen und erleichtern und damit Projektkosten und Zeitrahmen reduzieren sowie nachhaltigere Ergebnisse zutage fördern.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Quelle: | Wasserwirtschaft 05/2014 (Mai 2014) |
| Seiten: | 6 |
| Preis: | € 10,90 |
| Autor: | Cameron Ironside Simon Howard |
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