Deutschland ist, wie jedes andere Land auch, gekennzeichnet von unterschiedlichen geologischen Verhältnissen und demzufolge wechselnden Bodenschichten und -schichtungen im oberflächennahen Bereich. Einzelne davon stellen wesentliche Baustoffe für Deponiebaumaßnahmen dar. Die Anforderungen an die verschiedenen Schichten sind in Basisabdichtungen und Oberflächenabdichtungen unterschiedlich. Die geologischen Verhältnisse für natürliche geologische Barrieren in Basisabdichtungen werden hier nicht betrachtet.
Beim Bau bzw. der Rekultivierung von Deponien gibt es hinsichtlich der möglichen Varianten zur Ausführung eine breite Palette von Abdichtungssystemen. Diese können hinsichtlich der zur Ausführung kommenden mineralischen Baustoffe nochmals unter Berücksichtigung und Einhaltung der Regelwerke stark variiert werden. Das hat zur Folge, dass jedes Projekt auf die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden kann. Dies stellt das normale Vorgehen im Rahmen einer derartigen Maßnahme dar und ist noch nichts besonderes. Vertieft man bei Vorgenannten, die Zielschärfe hinsichtlich der einzusetzenden Materialien und macht einen Abgleich nach der im Punkt 4 aufgezeigten Matrix als eine Art Checkliste kann das Vorhaben dahingehend optimiert werden, dass neben einer guten technischen Lösung auch eine wirtschaftliche Lösung herbeigeführt werden kann. Die Zielschärfe bei der Vorauswahl von zur Verfügung stehenden Materialien führt in der Phase von Ausschreibung, Vergabe wie auch der Bauausführung zu einer Verringerung von Missverständnissen und ggf. Komplikationen. All das trägt letztlich zum Gelingen eines Projektes bei.
| Copyright: | © LGA Bautechnik GmbH |
| Quelle: | 23. Nürnberger Deponieseminar 2012 (April 2012) |
| Seiten: | 20 |
| Preis: | € 5,00 |
| Autor: | Dipl.-Ing. Mike Bahl Dipl.-Ing. Jens Locker |
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