Wasser als Lebenselixier in den unterschiedlichen Klimazonen prägt unterschiedliche Bebauungsstrukturen und Architekturen aus. Die Nutzungsmöglichkeiten und Nutzungserfordernisse von Wasser sind breitgefächert. Ala alltäglicher Überlebensstoff, zur Hygiene, Erholung und technischen Nutzung wird Wasser mehr als nur überlebensnotwendige Infrastruktur, sondern auch zum Fokus philosophischer und künstlerischer Überlegungen und Manifeste.
Wasser als Lebenselixier prägt in den unterschiedlichen Klimazonen unterschiedliche Architekturen und bauliche Strukturen aus. Unsere Zivilisationsgeschichte ist untrennbar mit Wasser verknüpft. Wasser ist die formoffenste Gestaltungskraft. Die unendliche Vielfalt durch Randbedingungen und Aggregatzuständen wird im herkömmlichen Anlagenbau trivialisiert. Alle Wassertechnologien sollten sichtbar, bewusst und im höchsten Maße Kunst und Kultur darstellen. Die im Wasser liegenden, einbetteten Energien verlangen nach architektonischem Ausdruck. Die Architektur ist letztendlich eine soziale Kunst, so wie Wasser ein das Soziale begründende Element darstellt. Die Maßstäbe der Wasserkraftanlagen können durch ihre Verortung (urban, rural) verzerrt und unterschiedlich sein, jedoch kann jedes Wasserkraftwerk Ortsidentitäten begründen oder eben zerstören. Der Maßstab, die Dramaturgie der Anlagenelemente und ihre Oberflächentexturen erfordert hohe Sensibilität zum Stand-Ort. Jedes der sechs vorgestellten Beispiele stellt ein singuläres Phänomen dar.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Quelle: | Wasserwirtschaft 07-08/2013 (August 2013) |
| Seiten: | 6 |
| Preis: | € 10,90 |
| Autor: | Dipl.-Ing. Mag.-arch. M. Max. Rieder |
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