Um den Anteil der Biomasse an den erneuerbaren Energien zu vergrößern werden wirtschaftliche, energieeffiziente und hinsichtlich der Art der Biomasse flexible Nutzungspfade benötigt. Das BioBoost Projekt konzentriert sich auf trockene und feuchte Rest- und Abfallstoffe als Ausgangsmaterial für die dezentrale Umwandlung durch Schnellpyrolyse, katalytische Pyrolyse und hydrothermale Carbonisierung zu den energiedichteren Zwischenprodukten Öl, Kohle oder Slurry.
Dadurch wird eine zentrale Nutzung in Vergasungsanlagen zur Herstellung von Biokraftstoffen im Gigawatt-Bereich möglich. Es wird ein logistisches Modell für die Versorgung mit Biomasse und die Verknüpfung von dezentralen und zentralen Anlagen erstellt, welches die Bestimmung der Anzahl und der Standorte der Anlagen sowie der Gesamtkosten ermöglichen soll. Eine Nachhaltigkeitsbetrachtung, welche technische, wirtschaftliche, umweltrelevante und soziale Aspekte berücksichtigt, unterstützt die Optimierung der Verfahren und Produkte. Die Verwendung der Energieträger in vorhandenen und zukünftigen Anwendungen der Kraft-Wärme-Gewinnung und der Synthese von Kraftstoffen und Chemikalien wird untersucht.
| Copyright: | © Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock |
| Quelle: | 7. Rostocker Bioenergieforum (Juni 2013) |
| Seiten: | 7 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | M. Sc. Andreas Niebel |
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