Das Versagen von PE-Sickerwasserleitungen in Deponien Ursachen, Folgen, Sanierungsmöglichkeiten

Seit mehr als 20 Jahren haben sich Rohre aus PE als diejenigen herausgestellt, welche den Anforderungen an Sickerrohre in (Hausmüll-) Deponien am meisten entsprechen. Sie sind resistent gegenüber allen relevanten Inhaltsstoffen im Deponiesickerwasser und können bei entsprechender Dimensionierung auch hohe Auflasten durch die Überdeckung mit Abfall überstehen. Eventuellen Verformungen des Untergrunds (Setzungen durch Auflast etc.) können Sie flexibel folgen.
Trotzdem werden bei der jährlichen TV-Inspektion von Entwässerungssystemen in Deponien immer häufiger auch Schäden an PE-Sickerrohren festgestellt. In diesem Beitrag sollen in einer Art aktuellen Bestandsaufnahme Schäden bzw. Schadensbilder hinsichtlich deren Relevanz für eine dauerhafte Entwässerung der Deponie beleuchtet deren häufigste Ursachen benannt sowie der technische Stand von Sanierungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Folgende Schäden können sich an Leitungen in Deponien generell ergeben:
• Senken / Versackungen (meist verbunden mit Wasserrückstau)
• Unzulässige Verformungen (v @ 6 bzw. 9 %)
• Risse (Risse sind ein untypischer Schaden für PE-Leitungen, treten jedoch in letzter Zeit immer häufiger auf)
• Schäden oder Mängel durch Fehler beim Verlegen und Verschweißen (z. B. Verdrehungen der Rohre, Muffenspalte, Muffenversatz, falsche oder ungenügende Bettung)



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung 2012 (Dezember 2012)
Seiten: 14
Preis: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Wolfgang Edenberger
 
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