infoBlatt Elektro- und Elektronik-Altgeräte (EAG)

Elektro- und Elektronikgeräte gibt es in einer sehr großen Vielfalt und Anzahl; allein in Deutschland sind über 11.000 Hersteller registriert. Gebrauchte oder defekte Elektro- und Elektronikgeräte, die nach Nutzungsende als Abfall zu entsorgen sind, werden als Elektro- und Elektronik-Altgeräte (EAG) bezeichnet.

Der Anteil der EAG am Gesamtabfall ist zwar insgesamt sehr gering. Die Geräte können aber umweltschädliche bzw. gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten (z. B. blei- oder cadmiumhaltige Batterien3, ozonschichtschädigende Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), Fluorkohlenwasserstoffe (FKW), Quecksilberschalter, bleihaltige Bildröhren, asbesthaltige Bauteile, PCB-haltige Kondensatoren, flammschutzmittelhaltige Leiterplatten).
 
Da Alter, Hersteller, Zusammensetzung sowie enthaltene Bauteile und Schadstoffe der EAG insbesondere bei einer gemeinsamen Sammlung in einem Container (wie am Wertstoffhof) unbekannt sind, sind diese EAG grundsätzlich als gefährlicher Abfall einzustufen. Sobald ein gefährliches Bauteil und/oder ein gefährlicher Stoff (z. B. FCKW, Asbest) enthalten sind, wird das gesamte Altgerät zu gefährlichem Abfall. EAG dürfen keinesfalls über die Restmülltonne oder als Sperrmüll entsorgt werden.

Den vollständigen Artikel können Sie beim LfU herunterladen: https://www.lfu.bayern.de/abfall/infoblaetter/index.htm



Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: Publikationen (August 2012)
Seiten: 7
Preis: € 0,00
Autor: Jürgen Beckmann
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Stand der Pumpspeicher in Deutschland 2025
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Infolge des Ausbaus der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist ein erhöhter Speicherbedarf im Stromverbundnetz notwendig. Hierdurch steigt die Bedeutung von Pumpspeichern als bis auf weiteres einzige Möglichkeit für eine großmaßstäbliche Stromspeicherung.

Pumpspeicherkraftwerke - Empfehlungen zur Verkuerzung und Vereinfachung von Genehmigungsverfahren in Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Die Genehmigungsverfahren sind sehr komplex sowie mit hohen Kosten und rechtlichen Unsicherheiten verbunden und dauern oftmals mehr als zehn Jahre.

Revitalisierung des Pumpspeicherwerks Happurg - Sanierung des Oberbeckens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Im Rahmen der Revitalisierung des Pumpspeicherwerks Happurg haben im September 2024 auch die Arbeiten zur Sanierung des zugehörigen Oberbeckens begonnen.