Ressourcen- und Energiewirtschaft wachsen zusammen

Thermische Abfallverwertung und sinnvolles Rohstoffrecycling aus Abfall schließen sich gegenseitig nicht aus

Bei der Errichtung und dem Betrieb von Müllverbrennungsanlagen sowie von neueren Ersatzbrennstoff-Kraftwerken wird deutlich, dass Ressourcen- und Energiewirtschaft stark miteinander verzahnt sind. Diese Wirtschaftsbereiche werden weiter zusammenwachsen. Hier ist vor allem die Entwicklung vom inhomogenen Müll zum definierten Ersatzbrennstoff zu nennen. Die Kraftwerke, die noch heute hauptsächlich dem Entsorgungsauftrag dienen, werden im Hinblick auf eine höhere Energieeffizienz und einen besseren Wirkungsgrad ausgelegt, geplant oder modernisiert werden. Dies betrifft insbesondere die Auskopplung von Wärme oder Dampf über bestehende Netze zur Versorgung von Industrie und Gewerbe. Allerdings müssen Ressourcen- und Energiewirtschaft aufeinander abgestimmt sein. Besonders die Frage nach einer sinnvollen stofflichen und/oder energetischen Verwertung gilt es noch zu klären und zu definieren. Eine nachhaltige Industriegesellschaft sollte zum Ziel haben, durch eine effiziente Ressourcenwirtschaft ihren Bedarf an Metallen und Mineralien vorrangig aus ihren Sekundärrohstoffen zu decken.



Copyright: © Rhombos-Verlag
Quelle: Ausgabe 01 / 2012 (März 2012)
Seiten: 7
Preis: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Michael Jakuttis
 
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