Nach den Vorgaben der EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie müssen bis Ende 2015 Hochwasserrisikomanagement-Pläne aufgestellt werden. Hierbei ist es wichtig, die Beteiligten auf allen Verwaltungsebenen, Verbände und Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen, um die Planungen später auch realisieren zu können. In Rheinland-Pfalz wird dazu der Weg über 'Hochwasserpartnerschaften' gegangen und der Hochwasserrisikomanagement-Plan mit einer Reihe von Veranstaltungen (Workshops) 'von unten nach oben' erarbeitet.
Die europäische Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) und das Wasserhaushaltsgesetz verlangen, Hochwasserrisikomanagementpläne aufzustellen. Bevor die dafür zuständige Wasserwirtschaftsverwaltung daran geht, die Aufgabe zu erledigen, ist es angebracht zu überlegen, was erreicht werden soll. Die Aufstellung von Plänen ist oft dadurch geprägt, dass Fachleute ihre (Wunsch-) Vorstellungen zu Papier bringen. Deutlich wird das am Beispiel der früheren Hochwasseraktionspläne, die als 'Angebotsplanungen' erstellt wurden. Sie enthielten neben Maßnahmen, für deren Umsetzung das Land selbst zuständig ist, häufig auch Maßnahmen, deren Ausführung anderen Stellen, meist den Kommunen, obliegt. Auf Grund mangelnder Kapazitäten, fehlender Finanzmittel oder auch Widerständen vor Ort konnte die Umsetzung der Maßnahmen oft nur unvollständig oder zu geringen Teilen erfolgen.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Quelle: | Wasser und Abfall 12/2011 (Dezember 2011) |
| Seiten: | 4 |
| Preis: | € 10,90 |
| Autor: | Dr. Christian Bauer Christof Kinsinger Ralf Schernikau |
| Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
| Artikel weiterempfehlen | |
| Artikel nach Login kommentieren | |
Stand der Pumpspeicher in Deutschland 2025
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Infolge des Ausbaus der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist ein erhöhter Speicherbedarf im Stromverbundnetz notwendig. Hierdurch steigt die Bedeutung von Pumpspeichern als bis auf weiteres einzige Möglichkeit für eine großmaßstäbliche Stromspeicherung.
Pumpspeicherkraftwerke - Empfehlungen zur Verkuerzung und Vereinfachung von Genehmigungsverfahren in Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Die Genehmigungsverfahren sind sehr komplex sowie mit hohen Kosten und rechtlichen Unsicherheiten verbunden und dauern oftmals mehr als zehn Jahre.
Revitalisierung des Pumpspeicherwerks Happurg - Sanierung des Oberbeckens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Im Rahmen der Revitalisierung des Pumpspeicherwerks Happurg haben im September 2024 auch die Arbeiten zur Sanierung des zugehörigen Oberbeckens begonnen.