Organisations- und Finanzierungsmodelle für die Wertstofftonne

Neben der Bestimmung von gemeinsam mit Verpackungsabfällen zu erfassenden Wertstoffen stellt sich die Frage nach der Trägerschaft und Finanzierung der von der Bundesregierung geplanten Wertstofftonne. Hierzu hat das Umweltbundesamt in diesem Jahr ein Planspiel zur Fortentwicklung der Verpackungsverordnung durchgeführt, über dessen Vorbereitung und Durchführung berichtet wird.

Die UBA-Studie TV 02 'Finanzierungsmodelle der Wertstofftonne' wurde mit dem Ziel in Auftrag gegeben, die für die Umsetzung einer 'trockenen Wertstofftonne' in Betracht kommenden Organisations- und Finanzierungsmodelle zu entwickeln und zu bewerten. Die Studie wurde federführend von der IGES GmbH in Kooperation mit der cyclos GmbH und dem Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) der TU Berlin erstellt. Im Mittelpunkt stand hierbei die Frage, wie die Sammlung, Sortierung und Verwertung der einbezogenen Wertstoffe effizient, pragmatisch und konfliktarm organisiert und finanziert werden können. Die Ergebnisse der Studie TV01: 'Bestimmung der Idealzusammensetzung der Wertstofftonne' wurden als Grundlage für die gemeinsame Erfassung von Wertstoffen herangezogen.
Auf Basis der bisherigen Modellvorhaben zur Wertstofftonne und der öffentlichen Diskussion wurden vier zentrale Modelle für die Organisation und Finanzierung einer zukünftigen trockenen Wertstofftonne entwickelt und ihre wesentlichen Chancen und Risiken dargestellt:
 
Modell 1: 'Wertstofftonne in vorrangiger Verantwortung der Dualen Systembetreiber'
Modell 2: 'Wertstofftonne in vorrangiger Verantwortung der orE'
Modell 3: 'Erweiterung der Produktverantwortung auf StNVP'
Modell 4: 'Kommunalisierung in Verbindung mit zentralen Steuerungselementen'



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 10/2011 (Oktober 2011)
Seiten: 4
Preis: € 10,90
Autor: Gunda Rachut
 
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