Weltweit operieren etwa 2.500 Abfall-Monoverbrennungsanlagen und hinterlassen etwa 7 Mio. Tonnen toxische Flugasche, die mit Kosten bis zu 250 EUR pro Tonne entsorgt werden muss.
Bis zu 15 % der Anlagen-Betriebskosten werden dafür aufgewendet. In allen Industrieländern mit hoher Bevölkerungsdichte, insbesondere in Europa und den entwickelten Ländern Asiens, hat der Gesetzgeber die obertägige Ablagerung von unbehandelter Flugasche verboten. Die Ablagerung von Flugasche unter Tage ist gegenwärtig die am häufigsten gewählte Entsorgungslösung in jenen Ländern, wo aufgelassene Salzstollen gewährleisten, dass die Lagerstätte eine dauerhafte Trennung der Abfälle von Grundwasserströmen sicherstellt. Mit zunehmender Entfernung der Verbrennungsanlage von den zugelassenen Lagerstätten treten jedoch nicht unbeträchtliche Verkehrs- und damit Kostenbelastungen auf, denen mit technischen Behandlungsanlagen in der näheren Umgebung der Verbrennungsanlage entgegengewirkt werden kann.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH |
| Quelle: | Optimierung der Abfallverbrennung 1 (2004) (März 2004) |
| Seiten: | 14 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Ludwig Hermann Professor Dr. Mikhail Boutoussov |
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