Im Rahmen der Vertieften Überprüfung seiner Stauseen hat der Ruhrverband neue Standsicherheitsnachweise für die Wehrwalzen am Hengstey- und Harkortsee erstellt. Die Neuberechnung erfolgte jeweils an einem 3-D-Modell mittels der Finite-Elemente-Methode. Gegenüber der ursprünglichen Balkenstatik konnte das tatsächliche Tragverhalten besser erfasst werden. So konnten auch Tragwerkselemente nachgewiesen werden, die seinerzeit rein konstruktiv dimensioniert worden waren.
In den Jahren 2004 bis 2009 hat der Ruhrverband eine Vertiefte Überprüfung an den Absperrbauwerken seiner Stauseen durchgeführt. Die Notwendigkeit einer Neuberechnung der Standsicherheit ergab sich aus einer gegenüber der Bauzeit veränderten Normung und durch einen aus dem Landeswassergesetz folgenden Anpassungszwang an die allgemein anerkannten Regeln der Technik. Bestandteil der Vertieften Überprüfung waren eine Neubestimmung der maßgebenden Hochwasserabflüsse und der daraus resultierenden Stauhöhen, eine Untersuchung der geotechnischen Gegebenheiten und Baustoffeigenschaften, eine Überprüfung des Überwachungskonzeptes, eine Neufassung der Standsicherheitsnachweise sowie eine Zustandsdokumentation und die Überprüfung der konstruktiven Gestaltungsgrundsätze. Hiervon befasst sich die vorliegende Veröffentlichung ausschließlich mit dem Standsicherheitsnachweis der Wehrwalzen am Hengstey-und Harkortsee.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Quelle: | Wasserwirtschaft 04 / 2010 (April 2010) |
| Seiten: | 3 |
| Preis: | € 10,90 |
| Autor: | Dipl.-Ing. Frank Roesler |
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