Die Ostsee ist durch die Zuflüsse, Abwassereinleitungen und diffuse Nährstoffzugänge in den Anrainerstaaten aber auch durch den Schiffsverkehr überdüngt. Dies führt in verschiedenen Bereichen zu einer Eutrophierung, die nur durch windbedingten Wasseraustausch mit der Nordsee gelindert bzw. beseitigt werden kann.
Die Tendenz der Überdüngung ist bisher negativ. Dies führt insbesondere in den tieferen Schichten zu einer Speicherung von Nährstoffen und der Entwicklung von Cyanobakterien. In der Folge entstehen in der mittleren Ostsee temperaturabhängig Algenteppiche, die durch Windeinfluss und damit verbundene Strömungen verdriftet werden. Bei Ostwindlagen kommt es zu Algenanschwemmungen an den Küsten. Diese Algen- und Wasserpflanzen-anschwemmungen beeinträchtigen wegen der periodisch auftretenden erheblichen Mengen die Qualität der Badestrände. Da sich das Material schon nach kurzer Zeit anaerob zersetzt, geht davon eine starke Geruchsbelastung aus. Dies wirkt sich nachteilig auf den touristischen Wirtschaftswert in der Region aus. Daher sind Konzepte zur Verbesserung der Situation gefragt.
| Copyright: | © Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock |
| Quelle: | 3. Rostocker Bioenergieforum (Oktober 2009) |
| Seiten: | 8 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dipl.-Ing. Juliane Ehrke Prof. Dr.-Ing. Hartmut Eckstädt |
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