Abfallwirtschaft auf Berg- und Schutzhütten: Eine integrale Evaluierung

Schutz- und Berghütten sind wichtige Infrastruktureinrichtungen für Tourismus und Naherholung im alpinen Raum. Ihre Ver- und Entsorgung erfolgt überwiegend dezentral. Die besonderen Rahmenbedingungen wie Erreichbarkeit (Transportmittel), die Höhenlage (Witterung), begrenzte Ressourcen (Trinkwasser, Brauchwasser, Energie) und saisonaler Betrieb erschweren die Ver- und Entsorgung und erfordern angepasste Einzellösungen. Zum Schutz der alpinen Ökosysteme sind die sparsame Ressourcennutzung (Trinkwasser) und die geordnete Entsorgung von Abwässern und Abfällen unerlässlich.

Berg- und Schutzhütten sind wichtige Infrastruktureinrichtungen für Tourismus und Naherholung im alpinen Raum. Ihre Ver- und Entsorgung erfolgen überwiegend dezentral und erfordern aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen angepasste Einzellösungen. Diese sollen zum einen Ressourcen (Wasser, Energie) sparsam verwenden und möglichst wenig Emissionen (Abwasser, Abfälle) verursachen, stellen zum anderen aber auch erhebliche Kostenfaktoren dar. In einem zwei-jährigen Projekt wird die Ver- und Entsorgung von 100 alpinen Objekten empirisch erhoben und evaluiert. Die vier Bereiche Wasser, Energie, Abwasser und Abfall werden dabei auch integral in ihrem Zusammenwirken betrachtet. Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Leitlinien für Planung, Bau und Betrieb von Ver- und Entsorgungsanlagen. Der Schwerpunkt des vorliegenden Papers liegt auf dem Bereich Abfall. Nach einer kurzen Vorstellung des Gesamtprojektes wird der Ist-Zustand hinsichtlich Abfallvermeidung, Entsorgung und Abfallaufkommen anhand der Zwischenergebnisse der empirischen Erhebungen dargestellt und diskutiert.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: Depotech 2008 (November 2008)
Seiten: 4
Preis: € 2,00
Autor: Dipl.-Ing. Dr. Sandra Lebersorger
Dipl.-Ing. Dr.nat.techn Norbert Weissenbacher
Peter Weber
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