Interessanterweise haben sich auf dem Gebiet des Deponiegases, obwohl dieses Gebiet nunmehr seit über 25 Jahren weltweit intensiv bearbeitet wurde, erneut eine Vielzahl neuerer Entwicklungen ergeben. Dies ist auf der einen Seite einer Reihe von gesetzlichen Veränderungen geschuldet, auf der anderen Seite aber auch einer Vielzahl von neuen Erkenntnissen, Entwicklungen und Bestrebungen zur Verminderung der Emissionen, die zum Treibhauseffekt beitragen.
Gerade was die Emissionen von Gasen aus Deponien und ihren Beitrag zum Treibhauseffekt angeht, hat die Tatsache, dass eine Tonne deponierter Siedlungsabfall ca. 2 Tonnen CO2-Äquivalente in die Atmosphäre abgibt, Bemühungen ausgelöst, diesen Effekt drastisch zu reduzieren. Jede Art der Vorbehandlung von Abfällen vor einer Deponierung stellt somit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz dar. Aber auch die Verbesserung der Gaserfassung und der Abbau von Restemissionen durch Methanoxidationsschichten/-filter oder die Verhinderung von Emissionen aus Deponien durch Aerobisierung oder Rückbau helfen zur Verminderung von Treibhausgasemissionen. Einige aktuelle Entwicklungen sollen im Folgenden dargestellt werden.
| Copyright: | © Verlag Abfall aktuell |
| Quelle: | Band 18 - Stilllegung und Nachsorge von Deponien 2009 (Januar 2009) |
| Seiten: | 12 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing Gerhard Rettenberger |
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