Entscheidungen in Unternehmen folgen in den meisten Fällen den Regeln einer Kosten-Nutzen- Analyse. Selbst dann, wenn die Faktoren, die in eine derartige Analyse eingehen, im Einzelfall schwierig zu ermitteln und in der Firma selbst umstritten sein mögen, so herrscht doch ein Konsens, dass diejenige Entscheidung richtig ist, bei denen der Nutzen, d.h. konkret der zu erwartende Gewinn, am größten und die dafür aufgewendeten Kosten am geringsten sind.
Daran ist zunächst einmal prinzipiell nichts problematisch. Wenn sich ein Unternehmen allerdings ausschließlich an den Regeln einer derartigen Kosten-Nutzen-Analyse orientiert, wird es kaum motiviert sein, Energieeffizienz als eine Zielvorgabe des Unternehmens einzuführen. Der Anteil der Energiekosten an den Gesamtkosten ist nach wie vor niedrig. Gewinnsteigerungen durch ein mehr an Umsatz sind zudem weitaus attraktiver und höher angesehen als solche, die durch Kostensenkungen entstehen. Die drohenden Klimaszenarien sind nach wie vor in dem Sinn abstrakt, dass sie noch nicht zu handlungsleitenden Motivationen führen. Zudem ist unklar, welchen Nutzen es hat, sich als einzelner Haushalt oder einzelnes Unternehmen um Energiesparmaßnahmen zu bemühen, wenn andere nicht mitmachen. Was bringt es also, sich für Energieeffizienz einzusetzen?
| Copyright: | © Bayerisches Landesamt für Umwelt |
| Quelle: | Das kann jeder - auch Sie! - Klimaschutz durch Energieeffizienz in Unternehmen (Juni 2008) |
| Seiten: | 2 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Prof. Dr. Michael Bordt |
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