MBA mit Tunnel und Tafelmieten Rotteverfahren am Beispiel Havelland

Die MBA Schwanebeck wurde in den Jahren 2004/05 errichtet, um nach dem 01.06.2005 die Abfälle des Landkreises Havelland den gesetzlichen Anforderungen entsprechend zu behandeln und auf der bereits bestehenden Hausmülldeponie am Standort abzulagern. Dem Bedarf entsprechend wurde zunächst eine Anlage mit einer Behandlungskapazität von 32.500 Mg/a errichtet. Auf der Grundlage geschlossener Entsorgungsverträge wurde in den Jahren 2005/06 die Kapazität der MBA deutlich erweitert. So werden derzeit am Standort etwa 30.000 Mg/a mechanisch und biologisch und zusätzlich ca. 40.000 Mg/a nur biologisch behandelt.

Die MBA Schwanebeck konnte seit der Aufnahme des Volllastbetriebes den an sie
gestellten Anforderungen grundsätzlich gerecht werden. Alle angelieferten Abfälle
wurden den gesetzlichen Anforderungen entsprechend behandelt. Die Sicherstellung
des Rotteerfolges erfordert jedoch unter Umständen eine verlängerte Behandlung
in der Nachrotte.
Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten erwiesen sich als bedeutend aufwändiger
als im Vorfeld prognostiziert. Hohe Kosten verursachen weiterhin Schäden durch
Korrosion und die energie- und wartungsintensive Abluftreinigung.



Copyright: © Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e.V.
Quelle: Abfalltage 2008 (Februar 2008)
Seiten: 8
Preis: € 4,00
Autor: Dr. Matthias Kleinke
Dipl.-Ing. Michael Schmidt
 
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