PFLANZENKOHLEHERSTELLUNG IM PYREG-VERFAHREN

Klimawandel und Bevölkerungswachstum führen zu stetig steigendem Druck auf natürliche Ressourcen (Boden, Pflanzennährstoffe, Biomasse). Daher werden künftig dringend Konzepte zur nachhaltigen integrierten Ressourcennutzung und Energieerzeugung benötigt. Da die Biosphäre durch zivilisationsbedingte Infrastrukturmaßnahmen sowie durch die Nahrungsmittel- und Holzproduktion schon sehr stark beansprucht wird, ist die Ausweitung land- und forstwirtschaftlicher Aktivitäten zur Energieerzeugung nicht unbegrenzt möglich. Langfristig sinnvoll sind daher Verfahren, die vorhandene Abfallbiomasseströme klimaschonend energetisch nutzen können.

2 ENTWICKLUNGSZIELE
Ein Verfahren, dass vor diesem Hintergrund in mehreren Forschungsprojekten seit 2001 an der Fachhochschule Bingen (Prof. Dr.-Ing. W. Sehn, Dipl.-Ing. H. Gerber) entwickelt wurde, ist das PYREG-Verfahren, in welchem auch feuchte Biomasse- Reststoffe bei hoher Kohlenstoffeffizienz thermisch mineralisiert (verkohlt) werden. Die dabei entstehende Wärme steht zur Kraft-Wärme-Kopplung zur Verfügung.
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Copyright: © ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig)
Quelle: 72. Symposium des ANS e.V. - Biokohle - Klimaretter oder Mogelpackung? (Oktober 2011)
Seiten: 4
Preis: € 2,00
Autor: Helmut Gerber
 
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Literaturtip:
 
zu www.energiefachbuchhandel.de
 

 
Tagungsband vom 18. Symposium Bioenergie 2009 / OTTI e.V.