Materialbewirtschaftung bei der Errichtung des Gemeinschaftskraftwerk Inn

Mit dem Gemeinschaftskraftwerk Inn (GKI) entsteht am Oberen Inn
im schweizerisch-österreichischen Grenzgebiet das größte, seit vielen Jahren im Alpenraum neu gebaute Laufwasserkraftwerk.

Das in Österreich und der Schweiz umfassend geprüfte Kraftwerk erzeugt im Anschluss an die sechsjährige Bauphase(2014 - 2020) jährlich über 400 GWh Strom aus Wasserkraft. Das Triebwasser für das GKI wird über einen rund 23 km langen Druckstollen von der Wehranlage in Ovella bis zum Krafthaus in Prutz / Ried geleitet. In Summe fallen im zentralen Angriffsbereich für den Triebwasserstollen im Zuge der konventionellen und maschinellen Vortriebe rund 1 Mio. m³ an Tunnelausbruchmaterial an. Dieses wird vor Ort einerseits einer Verwertung zugeführt bzw. auf einer für das Projekt GKI genehmigten Lagerfläche(Bodenaushubdeponie) abgelagert. Darüber hinaus spielt die Materiallogistik von anfallendem Aushub- und Ausbruchmaterial auch in den anderen Baubereichen des Projekts eine zentrale Rolle (Umsetzung sinnvoller Verwertungsmöglichkeiten, Sicherstellung einer fachgerechten Entsorgung überschüssiger Materialmengen) und stellt in Summe hohe Anforderungen an die baulichen Abläufe.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: Recy & Depotech 2018 (November 2018)
Seiten: 6
Preis: € 3,00
Autor: DI (FH) Dr.mont. Christine Rienessel
 
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Literaturtip:
 
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Tagungsband vom 12. Anwenderforum Kleinwasserkraftwerke 2009 / OTTI e.V.