Bereits nach bisheriger Rechtslage durch die Richtlinie über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie) waren die Mitgliedsstaaten zwar angehalten, Neuanlagen nur bei Einhaltung der Bestimmungen über die Besten Verfügbaren Techniken (BVT; im Englischen abgekürzt BAT - Best Available Techniques) zu genehmigen und umweltrelevante Altanlagen auf diese Standards zu überprüfen.
Jedoch wurden die europäischen Vorgaben nur in wenigen Mitgliedsstaaten, insbesondere in Schweden, Österreich und eben Deutschland, umgesetzt, wie sich bei einer Revision der IVU-Richtlinie herausgestellt hat. Ziel der EU ist daher die bessere Anwendung und Umsetzung geltender Rechtsvorschriften. Dies führte, nachdem zunächst eine Novelle der IVU-Richtlinie geplant war, zum Entwurf einer umfassenden Richtlinie zur Begrenzung von Industrieemissionen, die die IVU-Richtlinie (und einige andere Tochterrichtlinien) ersetzen soll. Nach langwierigen Diskussionen wurde im Frühjahr 2010 eine tragfähige Fassung erarbeitet, die im sog. Trialogverfahren im Sommer dieses Jahres letzte wesentliche Korrekturen erfuhr und vom Europäischen Parlament am 7.7.2010 verabschiedet wurde. Mit dem Beschluss des Rates vom 8.11.2010 war das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen. Als Richtlinie 2010/75/EU vom 24. November 2010 über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) wurde sie nunmehr im Amtsblatt der Europäischen Union am 17.12.2010 veröffentlicht und tritt 20 Tage nach Veröffentlichung in Kraft. Die Umsetzungsfrist für die nationalen Gesetzgeber beträgt zwei Jahre ab Inkrafttreten, läuft demnach am 6.1.2013 ab.
| Copyright: | © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH |
| Quelle: | Heft 01 - 2011 (Februar 2011) |
| Seiten: | 7 |
| Preis: | € 20,00 |
| Autor: | Achim Halmschlag |
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Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zur Vermeidung von Deponiegasemissionen
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Seit Juni 2005 ist die Ablagerung von biologisch abbaubaren Abfällen in Deutschland nicht mehr zulässig, so dass die nach diesem Zeitpunkt abgelagerten Abfälle nicht mehr zur Deponiegasbildung beitragen. Auch wurden bereits in den Jahren vor 2005 hunderte ehemalige Hausmülldeponien geschlossen. Die Gasbildung in deutschen Deponien erfolgt ausschließlich aus älteren Ablagerungen und ist daher mit voranschreitendem biologischem Abbau rückläufig.
Methanemissionen aus der Ablagerung mechanischbiologisch behandelter Abfälle
© Wasteconsult international (12/2012)
Im Rahmen eines Gutachtens für das Umweltbundesamt wurden die fachlichen Grundlagen für die Berechnung der Methanemissionen aus der Ablagerung von MBA-Abfällen erarbeitet. Dazu wurden schwerpunktmäßig Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen der letzten Jahre, insbesondere von Überwachungsmaßnahmen zum Gashaushalt auf MBA-Deponien ausgewertet.
bifa-Text Nr. 51: Ressourcenschonung durch effizienten Umgang mit Metallen in bayerischen EFRE-Gebieten
© bifa Umweltinstitut GmbH (9/2012)
Durch die Analyse der Sichtweisen und Handlungsroutinen von Unternehmensvertretern im Kontext wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen können mit dieser Studie nun Handlungsstrategien zum ressourcenschonenden Einsatz von Metallen in Bayern bereitgestellt werden.
Beitrag der MBA zum Klima- und Ressourcenschutz
© Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e.V. (9/2012)
Während zur Klimabilanz von MBA-Verfahren verschiedene Veröffentlichungen vorliegen, finden sich in der Literatur bisher keine Angaben zur Energieeffizienz von MBA, die sich über die gesamten Bausteine der Kombinationsverfahren mit MBA, Verwertung und Deponie erstrecken. Die veröffentlichten CO2-Bilanzen von MBA-Verfahren weichen z. T. sehr stark voneinander ab. Ebenso sind z. T. erhebliche Differenzen zu den nachfolgend vorgestellten Ergebnissen festzustellen. Die Unterschiede resultieren überwiegend auf der den Berechnungen zu Grunde liegenden Sachbilanz und z. T. den gewählten Ansätzen zur Wirkungsabschätzung.
Freiwillig mit gutem Beispiel vorangehen: Emissionshandel für KMU
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Kleine und mittlere Unternehmen sowie öffentliche Institutionen stehen meist vor großen finanziellen Hürden, wenn sie ihre Energieanlagen modernisieren wollen. Ein Modellprojekt aus Hessen schafft Abhilfe: Es bündelt Aktivitäten und ermöglicht so einen Zugang zum CO2-Zertifikatemarkt.
'e-Gas' - Bau einer Einspeisestation für synthetisches Methan in Werlte
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Der Automobilhersteller Audi, das Oldenburger Versorgungsunternehmen EWE und Solar Fuel aus Stuttgart werden im Laufe des Jahres 2013 die erste Pilotanlage für die industrielle Erzeugung und Nutzung von synthetischem Methan in Betrieb nehmen. Mit der Ausführung wesentlicher Komponenten hat der Oldenburger Netzbetreiber den Anlagenbauer Bohlen & Doyen beauftragt.
Wasserstoff als Energiespeicher
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Um Wasserstoff im Alltag zu erforschen, wird sein Einsatz in unterschiedlichen Szenarien in Demo-Anlagen erprobt und optimiert. Derzeit reicht der überschüssige Strom, z. B. aus Windkraftanlagen, noch nicht aus, um die hohen Investitionskosten für Elektrolyseure zu refinanzieren. Unter welchen Bedingungen bestehen für die Verwendung von Wasserstoff wirtschaftliche Potenziale?
Schönes Wetter war gestern: Oldenburger Rohrleitungsforum im Zeichen des Klimawandels
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Es war die mittlerweile 27. Neuauflage des Oldenburger Rohrleitungsforums und es war so, wie es immer war: interessant, kurzweilig, spannend, aufregend, traditionsgeladen und - zumindest für die Teilnehmer, Aussteller und Besucher - perfekt. Rohrleitungen im Zeichen des Klimawandels lautete das Motto der diesjährigen Veranstaltung, die Anfang Februar stattfand.