Die Gasnetz Steiermark GmbH (GSG) errichtet eine Erdgashochdruckleitung DN 800 PN 70 zwischen der Landesgrenze zu Niederösterreich am Semmering und einer neu zu errichtenden Mess- und Regelstation in Oberaich. Im ersten knapp 65 km langen Teilabschnitt der Leitungstrasse waren beim Bau im alpinen Gelände besondere Herausforde rungen zu bewältigen.
Die im alpinen Gelände zu bauende Erdgashochdruckleitung ist der erste Teilabschnitt der Variante V3+West Projekt 2007/7 der langfristigen Planung der Regelzone Ost von Gänserndorf über den Semmering nach Bruck an der Mur. Die Leitung soll letztlich in den Großraum Graz geführt werden. Sie beginnt an der Landesgrenze Niederösterreich/Steiermark und erreicht nach ca. 2,2 km die Schieberstation A1 Steinhaus. In dieser Station erfolgt auch die Netzbereichsübergabe von dem vorgelagerten Netzbetreiber Energie Versorgung Niederösterreich (EVN) auf die GSG. Weiter verläuft die Trasse bis nach Allerheiligen orografisch links der Mürz, quert dort die Mürz und verläuft im Anschluss nach Überquerung des Pötschen und des Emberges Richtung Oberaich, wo die Mur gequert und anschließend das Ende bei der Station A5 in Oberaich erreicht wird. Hier erfolgt der Zusammenschluss mit dem bestehenden Leitungsnetz der GSG bzw. die Weiterführung der Bauabschnitte 2 und 3 Richtung Graz und Kärnten.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | Heft 11 - 2010 (November 2010) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 4,00 |
Autor: | Dipl.-Ing. Andreas Kainz |
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